Scrum ausserhalb von Softwareentwicklung

Ein Gespräch mit Ole Hopp


In dieser Episode beleuchten wir den Einsatz von Scrum ausserhalb von Softwareentwicklung. In der heutigen Geschäftswelt, in der sich Veränderungen schnell vollziehen und komplexe Probleme gelöst werden müssen, hat Agilität zunehmend an Bedeutung gewonnen. Besonders in Branchen, die traditionell als konservativ gelten, wie die Energieversorgung, hat die agile Transformation einen bemerkenswerten Einfluss.

Auch auf Spotify verfügbar

In einem exklusiven Interview mit Ole Hopp, dem Leiter der Geschäftsentwicklung beim Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (EWZ), tauchen wir in die Welt der Agilität und des agilen Arbeitens ein. Wir erfahren, wie Ole Hopp und sein Team Scrum und agile Praktiken ausserhalb der Softwareentwicklung einsetzen und wie diese Ansätze eine bemerkenswerte Veränderung in einem traditionellen Unternehmen wie EWZ bewirken.

Agilität und Scrum: Mehr als nur Softwareentwicklung

Scrum, ein leichtgewichtiges Framework zur Lösung komplexer Probleme, wird oft mit der Softwareentwicklung in Verbindung gebracht. Doch Ole Hopp zeigt, dass Scrum weit darüber hinausgeht. Er betont, dass Scrum bewusst wenig Regeln vorgibt, um Organisationen und Teams den Freiraum zur Anwendung von Scrum zu geben. Scrum setzt auf Transparenz und agiles Arbeiten, insbesondere in Bereichen, in denen die Herausforderungen und Lösungen nicht von vornherein klar sind. Dieser Ansatz hat bei EWZ zu einer nachhaltigen Veränderung geführt. (Höre auch: Scrum – Der de-facto Standard für agile Teams?!)

Agilität bei EWZ: Die Herausforderungen der Transformation

Als Teil eines über 130 Jahre alten und heterogenen Unternehmens steht EWZ vor Herausforderungen in der agilen Transformation. Ein besonderer Fokus liegt auf der Entwicklung von transparenten Arbeitsabläufen, um Intransparenz in der Projektarbeit zu überwinden. Dies ermöglichte eine klarere Priorisierung von Projekten und eine effizientere Ressourcenallokation. Ole Hopp betont die Bedeutung von Kommunikation und Transparenz, um Menschen auf die Veränderung vorzubereiten und Vertrauen zu schaffen. Agile Leadership und die Anerkennung unterschiedlicher Arbeitsweisen spielten ebenfalls eine entscheidende Rolle in diesem Transformationsprozess. (Höre auch: Agile Leadership: Erfolgreiche Transformation in einer neuen Arbeitswelt)


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Agile Arbeit und New Work: Stetige Anpassung statt endgültiger Transformation

Ole Hopp hebt hervor, dass Veränderung kein abgeschlossenes Projekt ist, sondern ein kontinuierlicher Prozess. Er argumentiert, dass das Wort «Transformation» suggeriert, dass es ein Endziel gibt. Stattdessen sieht er die Notwendigkeit, agiles Arbeiten als ständige Anpassung an eine sich ständig ändernde Umgebung zu verstehen. Diese Herangehensweise unterstützt Organisationen dabei, flexibel auf neue Herausforderungen zu reagieren und kontinuierlich zu wachsen. (Höre auch: Digitalisierung der Stadtverwaltung: Ein Einblick in die Herausforderungen und Erfolge)

Fazit: Die Reise zur Agilität bei EWZ

Das Gespräch mit Ole Hopp verdeutlicht, dass Agilität und Scrum weit über die Softwareentwicklung hinausgehen. In einer Branche, die traditionell auf Stabilität setzt, hat EWZ durch die Anwendung agiler Praktiken positive Veränderungen erzielt. Transparenz, offene Kommunikation und die Akzeptanz unterschiedlicher Arbeitsweisen sind Schlüsselkomponenten einer erfolgreichen agilen Transformation. Dieses Beispiel zeigt, wie Agilität und New Work Organisationen helfen können, sich den Herausforderungen einer komplexen Geschäftswelt anzupassen und gleichzeitig eine Kultur der Innovation zu fördern.

In der nächsten Folge folgt Teil 2 des Gesprächs mit Ole Hopp. Abonniert jetzt den Podcast via Spotify oder Apple Podcast.

⁠⁠⁠Ari Byland⁠⁠⁠ ist Agile- und Transformations-Coach, sowie Professional Scrum Trainer. 

Produktion: ⁠⁠⁠Silvio Rätzer⁠⁠