Mikro-Formate mit grosser Wirkung
Liberating Structures sind einfache Mikro-Formate, mit denen du Meetings, Workshops und Entscheidungsprozesse so strukturierst, dass alle beteiligt sind – nicht nur die Lautesten. Sie machen Zusammenarbeit kollaborativ und partizipativ, ohne dass du gleich ein grosses Change-Projekt starten musst.

Warum Liberating Structures?
In vielen Organisationen engagieren sich in Meetings immer die gleichen zwei, drei Personen, während der Rest innerlich abschaltet. Entscheidungen dauern zu lange, wichtige Stimmen fehlen – und am Ende trägt niemand den Entscheid wirklich mit.
Liberating Structures adressieren genau diese Muster:
- Alle Stimmen werden hörbar – auch die leisen.
- Die kollektive Intelligenz der Gruppe wird genutzt, statt Einzelmeinungen zu optimieren.
- Meetings werden klar strukturiert, ohne bürokratisch zu werden.
- Entscheidungen werden tragfähiger, weil sie gemeinsam erarbeitet werden.
Ein Beispiel ist 1‑2‑4‑All: erst denkt jede Person für sich nach, dann im Zweier-Gespräch, dann in Vierergruppen, und erst danach wird im Plenum gesammelt. So entsteht in 10–15 Minuten ein gemeinsames Bild, das breit abgestützt ist.
Wie wir mit Liberating Structures arbeiten
Als Organisationsentwickler, Teamcoaches und Trainer nutzen wir Liberating Structures, um Gruppen, Teams und Führungsteams in Dialog zu bringen. Dadurch weisen unsere Workshops und Trainings einen hohen Grad an Interaktivität auf – wodurch das Engagement und der Lerneffekt steigt.
Wir unterstützen euch gerne bei der Anwendung von Liberating Structures in eurer Organisation.
Typische Elemente einer Zusammenarbeit:
- Gemeinsame Klärung: Was ist euer konkretes Anliegen, welches Problem möchtet ihr wirklich lösen?
- Design der passenden Structures (z.B. 1‑2‑4‑All, Troika Consulting, Open-Space-artige Formate) zusammen mit euch.
- Co-Facilitation: wir begleiten euch oder euer internes Team beim ersten Einsatz.
- Transfer: wir reflektieren gemeinsam, welche Strukturen ihr dauerhaft in euren Meeting-Alltag übernehmen wollt.
So entstehen Schritt für Schritt kollaborative und partizipative Routinen, die ohne externe Begleitung weiterlaufen können.
Kostenlos & unverbindlich – kein Verkaufsgespräch.
Was Sie erwartet: Kurzes Kennenlernen, konkrete erste Schritte für Ihre Organisation.
Kollaborative und partizipative Organisationsentwicklung im Kleinen
Liberating Structures sind kein weiteres Framework, sondern eine Designsprache für Interaktionen: du gestaltest bewusst, wie Gruppen miteinander arbeiten, entscheiden und lernen. Damit werden sie zu einem Hebel für Organisationsentwicklung im Alltag – ohne grossen Projektauftrag, direkt in deinen bestehenden Formaten.
Typische Einsatzfelder:
- Strategie- und Portfolio-Runden, in denen echte Beteiligung gefragt ist.
- Team-Retros, in denen nicht nur Symptome, sondern Muster sichtbar werden.
- Bereichs- oder All-Hands-Meetings, in denen du mehr willst als Frontal-Information.
- Entscheidungsprozesse, in denen Konsent wichtiger ist als Konsens.
Gerade in komplexen Kontexten helfen Liberating Structures, Sense-Making zu ermöglichen: gemeinsam verstehen, experimentieren, anpassen – statt vermeintlich perfekte Lösungen von oben zu verordnen.
Ihr möchtet eure Meetings und Workshops systematisch kollaborativer und partizipativer gestalten?
Neugierig geworden?
Du möchtest Liberating Structures fundiert in einem Training kennen- und anwenden lernen? Dann melde dich für den zweitätigen Immersion Workshop an.
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